Software-Update 2.1.3 für Vorwerk Kobold VR200

Liebe Kobold-Besitzer, kramt eure Originalverpackung raus und sucht nach dem mitgelieferten USB-Kabel. Vorwerk hat die Firmware des VR200 nämlich soeben auf Version 2.1.3 aktualisiert und damit vor allem Fehlerbehebungen veröffentlicht.

Die Neuerungen sind:

  • Die Version 2.1.3 sorgt für eine stabilere und sichere Wi-Fi Verbindung zwischen dem Saugroboter und der VR200 APP.
  • Die Navigationssicherheit wurde besonders in komplexen Raumsituation verbessert.
  • Im Fall einer Verbindungstrennung erfolgt die Wiederverbindung des VR200 mit Ihrem Wi-Fi automatisch und zuverlässiger.

Von Punkt 1 und 3 war ich bisher nicht betroffen, Punkt 2 könnte für die Navigation aber Verbesserungen bringen. Ich bin gespannt, ob sich die Optimierungen bemerkbar machen, denn schließlich hat man manchmal schon den Eindruck, dass der Staubsauger stellenweise „zu kompliziert“ navigiert. Das Zeitzonen-Problem besteht leider noch immer, das heißt ihr müsst bei der Verwendung eines Zeitplans die Startzeit nach wie vor um eine Stunde anpassen.

Eine Anleitung zum Upgrade der Firmware findet ihr direkt bei Vorwerk.

Es werde Licht – smarte Beleuchtung mit Philips Hue

Wer auf der Suche nach smarten Beleuchtungslösungen ist, wird früher oder später mit dem Philips Hue Sortiment konfrontiert. Angeboten werden viele unterschiedliche Produkte, von üblichen E27 Birnen über LED-Stripes bis hin zu eigenständigen Leuchten wie die Hue Go. Mein Ziel war es meine bestehende Ikea-Stehlampe im Wohnzimmer smart zu machen und im Schlafzimmer ein Wake-Up-Light zu realisieren.

Philips Hue Dimming Kit

Zunächst war Shopping angesagt: Ich kaufte ein Hue Dimming Set mit einer dimmbaren E27 Birne und Schalter, eine farbige E27 Birne und die „alte“, bzw. runde Hue Bridge Version 1. Die neuere, eckige Bridge ermöglicht eine Integration in Apples Homekit. Den Aufpreis war es mir aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht wert, da die alte Bridge zum einen über das Programm Homebridge dennoch eingebunden werden kann und zum anderen problemlos mit Amazon Alexa funktioniert. Da viele Leute ihr bestehendes Hue System durch den Kauf eines Starter-Sets erweitern und damit eine Bridge übrig haben, werden diese für weniger als 10€ auf eBay verkauft.

Philips Hue ist nicht erst seit gestern auf dem Markt und das spürt man bei der Einrichtung. Diese geht mit der iOS App kinderleicht von statten. Ich steckte die Bridge am Router an, die App findet diese anschließend automatisch. Dann noch schnell die zwei Birnen und den Schalter hinzugefügt und das System ist einsatzbereit.

Der Hue Dimming Schalter besitzt an der Rückseite zwei Klebestreifen und kann so als Aufputz-Schalter an der Wand befestigt werden. Hier gibt es meines Erachtens zwei Probleme: „Es werde Licht – smarte Beleuchtung mit Philips Hue“ weiterlesen

Ausprobiert: Teufel Move BT In-Ear-Headset

Teufel Move BT InhaltAuf dem Weg zur Arbeit höre ich nahezu täglich Musik übers iPhone. Dabei verwendete ich bisher immer die beigelegten Airpods von Apple. Die Klangqualität damit war ganz okay, jedoch bekommt man doch sehr viel vom Umgebungslärm mit und muss so die Lautstärke unnötig hoch stellen. Nico hat mir daraufhin das In-Ear-Headset Move BT von Teufel empfohlen und nun ists dieses schon seit rund drei Wochen bei mir im Einsatz. Hier mein Erfahrungsbericht für euch.

Lieferumfang

Geliefert werden:

– Teufel Move BT In-Ear-Headset mit Transporttasche
– Transportröhre für die Ohradapter (in den Größen XS, S, M, L)
– Reinigungstuch
– Fixierklammer

Teufel Move BT TascheDie Transporttasche erschien mir beim Auspacken zunächst groß und unhandlich, schließlich habe ich meine Apple Airpods davor einfach in der Hosentasche verstaut. Nach den ersten paar Tagen Test muss ich aber sagen, dass diese auf jeden Fall Sinn ergibt. Das Headset ist geschützt, das Kabel verdreht sich nicht und vor allem muss man keine Angst vor einem Kabelbruch haben. „Ausprobiert: Teufel Move BT In-Ear-Headset“ weiterlesen

Luftfeuchtigkeit im Bad überwachen – Devolo Luftfeuchtemelder

Devolo LuftfeuchtemelderNachdem ich im ersten Teil der Artikelserie über Smart Home meine anfänglichen Schritte mit Devolo Home Control geschildert habe, erweiterte ich mein System mit dem Devolo Luftfeuchtemelder. Vor allem im Winter ist richtiges Lüften im Bad nicht so einfach. Öffnet man nach dem Duschen oder Baden das Fenster nicht lange genug, ist die Feuchtigkeit im Raum noch zu hoch und es kann zu Schimmelbildung führen. Lüftet man hingegen zu lange, lässt man nur unnötig erwärmte Luft nach außen entweichen. Mal sehen, ob Smart Home hier Abhilfe schaffen kann…

Der Luftfeuchtemelder von Devolo kostet 59,99€ und sorgt laut Angaben des Herstellers für ein perfektes Raumklima. Der Aufbau und die Größe ist ähnlich dem, bei mir bereits installierten, Tür-/Fensterkontakt. Ein geriffeltes Blech sorgt dafür, dass Luft in das Gerät strömen kann. Die Einbindung in die Home Control Zentrale war wie immer ruck zuck erledigt. Zur Befestigung lagen sowohl Schrauben, als auch Klebestreifen bei. Da ich die Fliesen im Bad nicht anbohren möchte, entschied ich mich für letztere Variante. Der Kleber hält sehr gut, auch nach mehrmaligem Duschen löst sich der Melder nicht ab.

Im Abstand von 10 Minuten misst das Gerät Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Taupunkt und überträgt die Messwerte an die Zentrale. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei starken Änderungen der Werte öfter gemessen wird. Wie auch beim Tür-/Fensterkontakt gefällt mir hier sehr, dass der Luftfeuchtemelder gleich mehrere Werte messen kann. So spart ihr euch beispielsweise ein zusätzliches Thermometer im Badezimmer.

Einsatzszenarien

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Smart Home in einer Mietwohnung? – ein Selbstversuch.

Zugegeben, als it-affiner Mensch interessiere ich mich schon sehr für das Thema Smart Home. Täglich buhlen Hersteller mit neuen Produkten um ihre Gunst und je mehr „schlaue“ Sachen auf dem Markt sind, desto mehr Anwendungsszenarien schwirren mir durch den Kopf. Als Mieter einer Etagenwohnung fragt man sich dann natürlich, ob Smart Home für einen überhaupt Sinn ergibt? Schließlich wohnt man nur auf absehbarer Zeit in der Wohnung und bauliche Veränderungen kann man auch nur begrenzt vornehmen. Zumindest würde ich kaum die verbauten Rolladenkästen durch Unterputzmodule ersetzen. 😀

Da mich das Thema aber doch sehr reizt, starte ich hiermit eine ganze Reihe von Artikeln. Im Mittelpunkt steht der Gedanke des Smart Home in einer Mietwohnung, also ohne tiefergehende Umbaumaßnahmen.

Wo fange ich an?

Nachdem der Entschluss gefasst war, schaute ich mich zunächst auf dem Markt nach Anbietern um. Davon gibt es eine Reihe, gelandet bin ich bei Devolo. Dabei handelt es sich um einen Hersteller aus Deutschland, welcher in Sachen Smart Home eine ziemlich breite Produktpalette anbietet. Außerdem habe ich bereits ein DLAN-Set von Devolo, welches mich aufgrund der Qualität überzeugt hat.

Grundsätzlich benötigt man immer eine zentrale Steuereinheit, welche die Geräte im Haus anspricht. Dabei werden verschiedene Funkstandards verwendet, wie z.B. Z-Wave, ZigBee, EnOcean oder andere. Hier spricht ganz klar für Devolo, dass sie auf den Standard Z-Wave setzen und so universal steuerbar sind. Ich habe mich zunächst für das Starterpaket entschieden, welches die nötige Zentrale, eine Schalt-/Messsteckdose und einen Tür-/Fensterkontakt beinhaltet.

Smart Home mit dem Devolo Starterpaket

Devolo Home Control Starter-PaketDas Starterpaket von Devolo schlägt mit 219,99€ zu Buche. Ja, Smart Home ist nicht günstig. Auf der anderen Seite zahlt man nicht nur für die Produktionskosten sondern auch für zukünftige Updates. Diese erhält erhält man nämlich kostenlos ohne Abo-Modell.

Im Starterpaket befindet sich folgendes: „Smart Home in einer Mietwohnung? – ein Selbstversuch.“ weiterlesen