Ausprobiert: Nuki Opener

Als dritten und letzten Beitrag in der Artikelserie zum smarten Türschloss aus dem Hause Nuki, möchte ich euch meine Erfahrungen mit dem Nuki Opener mitteilen.

Seit geraumer Zeit berichte ich über Smart Home Produkte, welche sich problemlos in einer Mietwohnung ohne eine Elektrofachkraft selbst verbauen lassen. Das Türschloss von Nuki ist ein solches Gerät, da es sich einfach installieren und rückstandsfrei entfernen lässt – ich berichtete hier. Das einzige Manko beim Nuki Türschloss ist die Nutzung in einem Mehrfamilienhaus. Denn: Euer smartes Schloss kann noch so zuverlässig eure Wohnungstür öffnen, wenn die Haustür zum Gemeinschaftsflur verschlossen bleibt. Ergo: Bisher musstet ihr in einem solchen Fall dennoch einen Schlüssel mitführen. „Musstet“ deshalb, weil Nuki mit dem Opener dieses Problem gelöst hat.

Die Idee des Openers ist nicht neu. Nello brachte mit dem Nello One ein Produkt auf den Markt, welches bestehende Gegensprechanlagen (oder auch einfache Türsummer) smart und per App steuerbar macht. Sicherlich erinnert ihr euch: Das Start Up hinter Nello stand letztes Jahr kurz vor der Insolvenz, Kunden wurden informiert, dass der Betrieb des Nello One eingestellt werden könnte. Obwohl die Insolvenz durch einen Kauf des Unternehmens abgewendet wurde, bleibt ein fader Beigeschmack. Schön also, dass weitere Produkte, wie der Nuki Opener, die Auswahl am Markt verbreitern – zumal sich der Opener perfekt in mein bestehendes System integriert.

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Ausprobiert: Nuki Fob & Auto-Unlock

Im letzten Artikel berichtete ich über das smarte Türschloss Nuki, welches bei mir zuhause eingezogen ist. Durch die iOS App lässt sich meine Haustür fortan entriegeln, verriegeln und öffnen.

Während des Testzeitraums ist mir jedoch aufgefallen, dass man beim Öffnen der Tür nicht immer die Hände frei hat. Beispielsweise nach dem Erledigen des Wocheneinkaufs gestaltet es sich – schwer beladen – schwierig das Smartphone aus der Hosentasche zu manövrieren und dann auch noch zu bedienen. Um dieses Problem zu umgehen, habe ich mir zwei Lösungen angesehen.

Nuki Fob

Bei der Nuki Fob handelt es sich um eine Fernbedienung zur Steuerung des Türschlosses. Diese kommuniziert über Bluetooth, d.h. zur Bedienung muss man sich in unmittelbarer Nähe zur Haustür befinden. Die Fernbedienung hat lediglich einen Knopf und lässt sich dementsprechend einfach bedienen. In der App kann die Taste mit Funktionen belegt werden. Ich habe die Fob wie folgt konfiguriert: Ist die Tür entriegelt, wird sie durch den Knopfdruck verriegelt. Ist die Tür verriegelt, wird sie entriegelt und gleichzeitig geöffnet.

Mit Hilfe der Öse an der Nuki Fob habe ich diese an meiner Arbeitstasche befestigt. Und ausschließlich für dieses Szenario verwende ich sie auch: Beim morgendlichen Verlassen des Hauses, verriegele ich die Tür per Knopfdruck, beim nach Hause kommen öffne ich die Tür ebenso.

Die Fob ist eine tolle Ergänzung zum Nuki Türschloss. Da die Batterien nicht fest verbaut, sondern wechselbar sind, sollte die Fob auch entsprechend lange ihren Dienst tun.

Aber es geht noch einfacher..

Nuki Auto-Unlock

Die Nuki Auto-Unlock Funktion ist wirklich genial. Hier sperrt Nuki automatisch die Tür, wenn ihr euer Zuhause verlasst und öffnet für euch die Tür, wenn ihr wieder nach Hause kommt. Nuki verlässt sich hierbei nicht nur auf den gewählten Geofence-Bereich, sondern auch auf die Bluetooth-Verbindung zu eurem Smartphone. Dadurch ist ausgeschlossen, dass die Tür fälschlicherweise geöffnet wird (z.B. aufgrund falscher GPS Ortung) und bei mir persönlich erhöht dies das Sicherheitsempfinden enorm. Auto-Unlock ist wirklich eine geniale Funktion, die man unbedingt ausprobieren sollte. Ich könnte mir vorstellen, dass die Funktion problematisch ist wenn ihr Haustiere zuhause habt. Schließlich wollt ihr nicht, dass euer Hund schon in der Einfahrt steht, bevor ihr ums Hauseck gebogen seid. Ich finde: Solltet ihr ein Nuki besitzen, probiert es unbedingt mal aus!

NUKI Combo 2.0 – Smartes Türschloss im Test

Durch meine Artikelserie „Smarthome in einer Mietwohnung“ konnte ich bereits einige smarte Lösungen hier im Blog vorstellen: Von der Lichtsteuerung im Haus, über Staubsaugerrobotern bis hin zur Überwachung des Raumklimas ist vieles möglich. Eine Komponente hat in der Reihe jedoch noch gefehlt: Ein automatisches Türschloss, welches die Haustür wie von Zauberhand öffnet. Aber ist sowas in einer Mietwohnung überhaupt so einfach möglich? Und ist das nicht gefährlich? Ich machte mit dem NUKI Combo 2.0 Türschloss den Test.

Lieferumfang

Beim Nuki Combo 2.0 handelt es sich um einen Multipack bestehend aus dem Nuki Türschloss und der Nuki Bridge. Letztere ist notwendig, wenn das Türschloss nicht nur per Bluetooth, sondern auch außerhalb der eigenen vier Wände angesteuert werden soll.

Beim Betrachten der Verpackung fällt direkt auf, dass der Hersteller auf ein optisch ansprechendes Design wert legt. Schlicht gehalten beinhaltet diese dennoch die wichtigsten Infos zum Produkt. Dieser Eindruck setzt sich beim Auspacken fort. Man könnte meinen ein Produkt aus dem Hause Apple in den Händen zu halten.

Der Lieferumfang des Türschlosses beschränkt sich auf das Wesentliche: Neben dem Schloss werden zwei verschiedene Montageplatten, ein Imbusschlüssel, ein Magnetkontakt und eine Kurzanleitung geliefert. Die vier benötigten AA Batterien werden mitgeliefert und sind bereits im Nuki Türschloss eingelegt.

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Teufel Cinebar One+ – kleines Heimkino ganz groß?

Zugegeben, mit einem Heimkino-System liebäugle ich schon länger. Der Gedanke richtigen Kinosound auch bei einem gemütlichen Bluray-Abend in den heimischen vier Wänden zu haben, gefällt mir richtig gut. Bisher blieb es jedoch bei dem Gedanken, da ich mir nicht den Aufwand machen wollte quer durch den Raum Kabel zu verlegen. Dennoch möchte ich meinen etwas in die Jahre gekommenen Samsung-TV soundtechnisch aufpeppen und bin letztendlich bei den sehr beliebten Soundbars gelandet. Ich freue mich euch hier im Blog eine Soundbar aus dem Hause Teufel, die Cinebar One+ vorstellen zu dürfen.

Warum überhaupt eine Soundbar?

Soundbars sind beliebt wie nie. Diese werden ohne aufwändige Verkablung einfach vor oder unter den Fernseher gestellt und ersetzen, bzw. ergänzen den TV Sound. Fernseher im Allgemeinen werden immer flacher und aus dieser Gegegenheit heraus klingt es logisch, dass es Hersteller vor immer größeren Herausforderungen stellt irgendwie einen räumlichen Klang zu verwirklichen. Für mich also eine super Gelegenheit ohne aufwändige Verkablung den Sound aufzuhübschen.

Lieferumfang und Inbetriebnahme

Wenn ihr die Cinebar One+ bei Teufel für aktuell 369,99€ kauft, erhaltet ihr folgendes:

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Logitech Harmony Hub in homee integrieren

Wie ihr wisst, ist homee aus Stuttgart noch immer die bevorzugte Smart Home Lösung meiner Wahl. Mit dem Kauf eines Harmony Hubs zur Steuerung meiner TV Landschaft, kam nun die Frage auf, ob dieser in homee integrierbar ist. Ziel soll es beispielsweise sein, den Fernseher über homee an- und auszuschalten, bzw. bei eingeschaltenem Fernseher die indirekte TV-Beleuchtung zu aktivieren.

Der Harmony Hub aus dem Hause Logitech wird leider (noch) nicht offiziell von homee unterstützt. Glücklicherweise habe ich damals das Plugin homeeUp geschrieben, welches genau für solche Anwendungsfälle gemacht ist und nicht unterstützte Geräte in die Steuerzentrale homee integriert. Wie das Ganze funktioniert, könnt ihr hier ausführlicher nachlesen.

Zunächst müssen wir das Plugin „harmony-api“ installieren, damit wir unseren Hub per HTTP steuern können:

wget https://github.com/maddox/harmony-api/archive/master.zip
unzip master.zip && rm master.zip
cd harmony-api-master/
script/install-linux
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